Während Fonds, Hedge-Fonds und viele Privatanleger beim Crash der letzten Wochen viel Geld verloren haben, sind erfolgreiche Trader wie der dreimalige Trading-Weltmeister Dr. Andrea Unger oben auf:
Dr. Unger handelt nicht nur unabhängig von der Marktrichtung, sondern nutzt die hohe Schwankungsbreite geschickt aus. Lesen Sie seine aktuelle Sicht der Dinge und wie Sie direkt von seinen Trades profitieren können:
| |
Dr. Andrea Unger,
3-facher Trading-Weltmeister
|
Geldanlage-Report: Lieber Andrea, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast und uns ein weiteres Interview geben kannst. Die aktuelle Marktphase ist für viele Händler extrem schwierig und nach meinen Informationen haben nicht nur private Trader sondern auch Banken und Hedge-Fonds mächtig Geld verloren.
Wie kommt es daher, dass sich Dein Weltmeister-Depot seit 02. Mai 2011 mehr als verdoppeln konnte?
Dr. Andrea Unger: In der Tat ist die momentane Marktphase sehr turbulent. Allerdings muss man dazu sagen, dass wir keine allzu großen Gaps (Kurslücken) im Markt hatten. Die Bewegungen waren in der Tat sehr hoch mit teilweisen Rallyes und Einbrüchen im DAX von mehr als 300 Punkten binnen kurzer Zeit. Dennoch können trendfolgende Systeme wie wir sie aktuell im Weltmeister-Depot handeln sehr gut in diesen Phasen abschneiden.
Geldanlage-Report: Bedeutet das, dass Du unterschiedliche Systeme je nach Marktlage verwendest?
Dr. Andrea Unger: Ganz genau. Ich handle immer Systemkörbe bestehend aus mehreren Systemen und Strategien. Dadurch versuche ich die Entwicklung des Kontostandes möglichst ohne große Schwankungen voranzutreiben. Seit Auflage des Signaldienstes „Weltmeister-Depot“ hatten wir nur geringe Drawdowns (Rücksetzer) in der Performance mit einer Trefferquote von über 70 Prozent.
"Ich denke, dass wir das
Schlimmste überstanden haben"
Geldanlage-Report: Wie siehst Du die Märkte momentan? Werden wir einen weiteren Crash sehen?
Dr. Andrea Unger: Ich denke, dass wir das Schlimmste überstanden haben. Die Märkte zeigen derzeit eindeutige Erholungstendenzen und die Wochencharts zeigen in der Vorwoche eine große Umkehrformation. Ob wir allerdings so schnell wieder die alten Hochs sehen werden, weiß ich nicht. Wichtig für meine Systeme sind Bewegungen, denn dann schneiden diese am besten ab. Immer dann, wenn viele Händler Panik bekommen, entsteht ein Eldorado für schnelle trendfolgende Systeme.
Geldanlage-Report: Welches Risiko gehst Du derzeit pro Trade ein?
Dr. Andrea Unger: Dies kann ich nicht pauschal beantworten. Je nach Trefferquote und Erwartungswert meiner Systeme liegt das Risiko zwischen 2 und 5 Prozent. Dies gilt jedoch nur für meine Systeme mit einem Horizont von einem bis zu 30 Tagen. Intraday-Systeme arbeiten mit geringeren Risiken. Zudem strebe ich bei meinen Systemen, die ich im Weltmeister-Depot verwende ein Risk/Reward-Ratio von mindestens 1 bis 4 an. Vor allem bei Silber ist das Verhältnis von Gewinn zu Risiko in der Regel bei 3 bis 4, was im Erfolgsfall sehr hohe Gewinne einbringt.
"Die Systemeinstellungen
werden ständig optimiert"
Geldanlage-Report: Leser, die Dir bisher gefolgt sind, konnten je nach Kontogröße bis zu 50.000 Euro in nur 3½ Monaten verdienen! Denkst Du dieser Erfolg wird anhalten?
Dr. Andrea Unger: Ich bin davon überzeugt, dass die Systeme weiterhin sehr gut arbeiten werden. Vor allem da die Kunden die Signale erhalten und kein fertiges System welches nicht mehr gewartet wird. Ich kontrolliere ständig die Systemeinstellungen sowie Parameter und bessere nach, wenn ich sehe, dass ein System nicht mehr „richtig“ arbeitet.
Geldanlage-Report: Könntest Du den Lesern, die keine Kunden Deines Briefes sind erklären, wie Du genau vorgehst und welche Eckpunkte Dein Trading-Service hat?
Dr. Andrea Unger: Selbstverständlich. Die Orders meiner Systeme werden morgens erzeugt und diese versende ich dann über eine eigene Signalseite an die Kunden. Dadurch erhalten die Kunden die Orders sofort und es gibt keine Verzögerungen. Zudem bieten wir seit vier Wochen auch die Signale als E-Mail an. Dadurch erhält man die aktuellen Orders sofort auf sein Smartphone bzw. Mailpostfach auf dem Rechner und weiß immer was los ist.
Der Zeitaufwand für die Kunden ist gering. Morgens werden die Orders für den Tag eingegeben und abends wieder gelöscht, sofern diese nicht ausgeführt wurden. Bei einigen Brokern kann man die Löschung der Orders auch automatisch erfolgen lassen. Ich schätze, dass der Aufwand 5 bis 10 Minuten pro Tag beträgt. Sofern Orders ausgeführt wurden, haben diese immer einen Stop-Loss sowie ein Gewinnmitnahmeziel. Dieses wird von mir je nach Situation angepasst.
Gehandelt werden DAX, Silber, Gold, Kaffee, Rohöl und der Bund-Future (Future auf deutsche Anleihen).
Geldanlage-Report: Was planst Du für die Zukunft?
Dr. Andrea Unger: Aktuell arbeite ich daran, dass meine Währungssysteme auch als Trading-Dienst abonniert werden können. Hier erziele ich ebenfalls gute Ergebnisse. Dieser Dienst wird jedoch erst im Herbst oder Winter starten und sich dann an Leute richten, die gerne Devisen (FX) handeln. Da diese Systeme jedoch mit höherer Frequenz handeln, arbeiten wir noch an einer zeitnahen Signalübermittlung an die Mit-Trader. Dies ist notwendig, damit jeder die gleichen Ergebnisse wie ich erzielen kann.
Geldanlage-Report: Andrea, vielen Dank für das Gespräch. Ich wünsche Dir alles Beste für die Zukunft und freue mich schon jetzt auf unser nächstes Interview!
Unsere Empfehlung:


2.) Amazon: Frontalangriff auf Apple +
Cloud Computing Business bommt
Der E-Tail-King beeindruckt selbst in einem crashartig verlierenden Aktienmarkt mit einer enormen relativen Stärke. Das ist auf den ersten Blick erstaunlich, weil Einzelhändler von der Kaufkraft und der Kauflaune der Konsumenten abhängig sind - und die ist ja in den USA inzwischen stark getrübt.
Des Rätsels Lösung: Amazon ist inzwischen weit mehr als ein Internethändler, sondern auch Technologie-/Geräteanbieter und entwickelt sich immer mehr zum heimlichen Cloud-Computing-Star. Selbst Apple muss sich nun vor dem als Buchhändler gestarteten Webriesen in Acht nehmen.
Die Ergebnisse für das zweite Quartal schlugen die Erwartungen sämtlicher Analysten um Längen. Auch der Umsatzausblick gefällt. Der kurzfristig rückläufige Gewinn je Aktie wird dabei - wie von Amazon bereits früher praktiziert - bewusst in Kauf genommen, um die Expansion voranzutreiben. Massive Investitionen in neue Service-Center und ins Marketing sollen Amazon weltweit in eine neue Größenordnung katapultieren.
Der Plan scheint aufzugehen: Im zweiten Quartal stiegen die Umsätze um gut 50 Prozent auf knapp zehn Milliarden US-Dollar. Wieder mal ein neuer Rekord. Wachstumstreiber war dabei das Geschäft mit Dritt-Parteien, die Amazon als Vertriebskanal verwenden. Hier haben die Mannen um Gründer Jeff Bezos, einst Manager des Jahres im Fortune-Magazin, längst eBay überholt und den Netzwerkeffekt nun auf ihrer Seite.
Eigene Technologieprodukte -
Tablet folgt auf Kindle
Doch Amazon will mehr: Nach dem großen Erfolg des E-Books Kindle will man nun mit einem Tablet-PC dem Apple iPad Konkurrenz machen.
Kindle selbst war bzw. ist für Amazon auf Grund des Kampfpreises zu dem das Produkt in den Markt gedrückt wurde kein großer Profitbringer. Aber Amazon profitiert natürlich indirekt: Die Umsätze mit eBooks, also elektronischen Büchern, sind für Amazon rentabler, weil keine Verpackungs- und Versandkosten anfallen. E-Books können ja problemlos übers Internet downgeloadet werden. Je höher der Anteil von E-Books am gesamten Buchverkaufsvolumen, umso besser also für Amazon. Auch in China läuft das Kindle glänzend.
Nun plant das Unternehmen mit Hauptsitz in Seattle/Washington den nächsten großen Wurf: Für das vierte Quartal 2011 ist der Launch eines eigenen Amazon Tablet-PC geplant, der mit dem Google Android Betriebssystem laufen soll. Preislich wird das aPAD deutlich unter dem iPad liegen und somit auf den Massenmarkt abzielen. Auch erste Marktforscher haben sich bereits bezüglich der Marktchancen zu Wort gemeldet: Verkaufszahlen von zu fünf Millionen Stück innerhalb der ersten zwölf Monate werden bereits gehandelt.
Damit würde Amazon zum härtesten Konkurrenten von Apple im Tablet-Segment.
Geheimwaffe Cloud Computing
Sehr bedeckt hielt sich Amazon bisher bezüglich Amazon Web Services (AWS) genannten Cloud-Computing Sparte. Doch der Sektor explodiert aktuell regelrecht.
Kurz zu den Hintergründen: Durch das rasante Wachstum hat Amazon enorme Rechnerkapazitäten in Form von riesigen Server-Parks aufgebaut. Das Unternehmen installiert heute an nur einem Tag so viel Rechnerleistung wie es im Jahr 2000 insgesamt zur Verfügung hatte. Bereits 2006 kam der pragmatische Vorstand um Bezos auf die Idee das eigene Backend zu vermieten und somit die Kosten für den Serverunterhalt weiterzugeben.
Inzwischen können Unternehmen über AWS Rechenleistung, Speicherkapazität und IT-Infrastruktur-Dienstleistungen nach Bedarf buchen. Der Bereich wird stetig ausgebaut: Dank Kooperationen mit SAP und Oracle laufen nun auch entsprechende Datenbanken und ganze ERP-Systeme über AWS. Insgesamt stehen mehr als 20 verschiedene Dienstleistungen zur Auswahl.
Immer mehr Firmen versuchen über die Auslagerung von Daten IT-Kosten einzusparen. Amazon profitiert. Die Kundenliste ist inzwischen vom Feinsten: Das U.S. State Department, die NASA, die Nasdaq, Pfizer, Adobe und Autodesk, um nur einige zu nennen, nutzen inzwischen alle die Dienste von Amazon.
Analysten geraten geradezu ins Schwärmen: "It´s growing amazingly. They´re killing it", meint beispielsweise Bernard Golden vom Cloud-Consulting-Unternehmen HyperStratus. Übersetzung überflüssig.
Mike Souers von Standard & Poor´s, der Amazon jüngst wieder auf "Kaufen" gestuft hat, bläst ins gleiche Horn: "AWS hebt wirklich ab. Es hat die Erwartungen des Managements bei weitem übertroffen." J.P. Morgan rechnet damit, dass AWS bereits nächstes Jahr die Milliarden-Dollar-Umsatzschallmauer knackt.
Der AWS-Umsatz wäre dann zwar relativ zum Amazon Gesamtumsatz immer noch gering, aber zum einen ist das Wachstum enorm (40 Prozent jährliches Wachstum), zum anderen sind die Margen im AWS-Geschäft viel höher als beim herkömmlichen E-Commerce-Geschäft. Deshalb ist AWS aus Profitabilitätsgesichtspunkten wichtiger als es scheint.
Der Kursverlauf der Aktie spiegelt den Erfolg auf beeindruckende Weise wider:
Der Pferdefuß an der Geschichte ist der gleiche wie derzeit bei fast allen Wachstumsaktien: Die Bewertung ist enorm hoch. Die KGV-Zahlen sind schwindelerregend, wobei die aus zwei Gründen zu vernachlässigen sind: Erstens spielt bei der kurz- und mittelfristigen Performance von Wachstumsunternehmen kaum eine Rolle wie langjährliche statistische Auswertungen zeigen. Zweitens sind die Gewinne bei Amazon wegen der extrem hohen (quasi freiwilligen) Investitionen derzeit künstlich niedrig.
Aussagekräftiger ist hier das Kurs-Umsatz-Verhältnis und das liegt für 2011 bei exakt zwei. Das ist viel für einen Internethändler, aber verdammt wenig für ein Technologieunternehmen mit eigenem E-Reader, bald Tablet-Computer und einer Cloud Computing-Sparte.
MEIN FAZIT:
- Qualität hat seinen Preis - auch an der Börse.
- Die Aktie von Amazon schlägt sich glänzend in
einem sehr schwierigen Marktumfeld.
- Schnelle Expansion nach Asien und Erfolgsgeschichten mit dem
Kindle E-Reader und der Cloud-Computing-Sparte sind Kaufargumente.
- Der geplante aPAD-Tablet Computer ist ein weiterer Trumpf im Ärmel.
--> Bei einer Beruhigung des Gesamtmarkts kaufenswert!

3.) Wo gibt es die höchsten Zinsen?
Im Vergleich zur Vorwoche gibt es auf den ersten beiden Plätzen keine Veränderungen. Berücksichtigt man Spezialaktionen liegen Postbank und 1822direkt-Bank bei den Tageszinsen klar an der Spitze. Die Zinssätze sind allerdings auf eine Einlage von bis zu 25.000 Euro (Postbank) bzw. 30.000 Euro (1822direkt) beschränkt und gelten nur dann, wenn auch das Gehaltskonto bei den beiden Banken geführt wird. 2,6 Prozent ohne Maximaleinlage und andere Bedingungen gibt es bei der Bank of Scotland und neuerdings auch bei MoneYou, einer Tochter der ABN Amro, die erst seit Juli 2011 in Deutschland aktiv ist.
| • Institut |
Zinssatz / Zinseinnahmen pro Monat |
| • Postbank |
3,3 % / 27,50 € |
| • 1822direkt |
3,0 % / 25,00 € |
| • Bank of Scotland |
2,6 % / 21,67 € |
Wir freuen uns über Lob, Kritik und Anregungen.
Gerne können Sie uns auch Themenvorschläge unterbreiten.
Fragen und Anregungen bitte per Mail an redaktion@geldanlage-report.de

Die nächste Ausgabe erscheint am 10. September

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Ihr
Armin Brack
Chefredakteur Geldanlage-Report
http://www.geldanlage-report.de
Unser Ausgaben-Archiv finden Sie unter
http://www.geldanlage-report.de/archiv.html

Erfolgreich von zu Hause arbeiten?
Sie wollten schon immer von zu Hause aus arbeiten und dabei gutes Geld verdienen? Wir sind ein junges und innovatives Internet-Unternehmen und dabei ständig auf der Suche nach börseninteressierten, motivierten und engagierten Mitarbeitern.
Hier finden Sie unsere aktuell offenen Stellen:
http://www.trading-group.de/karriere.php

Geldanlage-Report weiterempfehlen!
Wir würden uns freuen, wenn Sie den Geldanlage-Report
Ihren Freunden und Kollegen weiterleiten würden!
Kostenlose Anmeldung unter
http://www.geldanlage-report.de

Neu: Der Geldanlage-Report bei 
Folgen Sie uns bei Twitter und bekommen Sie direkte
Nachrichten und Infos von Armin Brack.
Jetzt hier klicken...
Übrigens: Der Geldanlage-Report ist seit kurzem auch bei 
Werden Sie jetzt Fan...

Keine weiteren Ausgaben mehr?
Sollten Sie keine weiteren Ausgaben des Geldanlage-Reports
(erscheint wöchentlich) mehr wünschen, können Sie sich durch
klicken des folgenden Links abmelden:
http://www.geldanlage-report.de/abmelden.php

Disclaimer und Haftungsausschluss
Der Geldanlage-Report (kurz GR) ist ein Informationsdienst für spekulativ orientierte Anleger, die zur Steigerung Ihrer Rendite nach hochprofitablen Anlagemöglichkeiten suchen. Der GR sieht dieses Potential nicht zuletzt Aktien, Hebel- und Turbo-Zertifikaten, sowie Optionsscheinen. Der GR stellt seinen Newsletter-Abonnenten die auf der Internetpräsenz und im kostenlosen Börsenbrief veröffentlichten Informationen zur Verfügung. Diese umfassen die Beschreibung und Umsetzung einer erfolgreichen Handhabung von Aktien und Derivaten. Konkrete Handelsvorschläge mittels Kauf- und Verkaufsempfehlungen werden nicht gegeben. Der GR erscheint einmal wöchentlich. Alle übermittelten bzw. bereitgestellten Informationen geben die Meinung, Gedanken und Intuitionen der bei GR beschäftigten Autoren wieder und stellen insbesondere keine Beratung dar.
Sie sind keine Aufforderung zum Kauf- oder Verkauf von Wertpapieren. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhalts kann nicht übernommen werden. Die in der Vergangenheit erzielten Gewinne sind keine Gewähr für die Zukunft. Keinesfalls sollten Sie anhand der Information unreflektiert Anlageentscheidungen treffen. Die von GR bereitgestellten Informationen ersetzen nicht die eigene Recherche, sowie Beratung durch Ihre Hausbank oder einen Anlageberater. Zu der Natur von Anlageentscheidungen und damit zusammenhängender Informationen gehört, dass sie auch falsch sein können.
Impressum:
Trading Group GmbH & Co. KG, Postfach 17 65, 92207 Amberg
Persönlich haftende Gesellschafterin: Trading Group Verwaltungs GmbH
Geschäftsführer: Markus Müller, René Wolf
Steuernummer: 201/178/51908

|